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	<title>meyFA Arbeitsrecht &#187; Betriebsratswahl</title>
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	<description>Arbeitsrechtsinformationen der Kanzlei Dr. Meyer Fachanwälte</description>
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		<title>Geschlechterquote bei Betriebsratswahlen verfassungskonform</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jun 2007 14:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Soko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsratswahl]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Regelungen in § 15 Abs. 2 BetrVG und § 15 Abs. 5 Nr. 2 WO sind nicht verfassungswidrig. Die in § 15 Abs. 2 BetrVG getroffene Anordnung, dass das im Betrieb vertretene Minderheitsgeschlecht entsprechend seinem zahlenmäßigen Verhältnis im Betriebsrat vertreten sein muss, und der in § 15 Abs. 5 Nr. 2 WO vorgesehene Listensprung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Die Regelungen in § <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/15.html" target="_blank" title="&sect; 15 BetrVG: Zusammensetzung nach Besch&auml;ftigungsarten und Geschlechter">15</a> Abs. 2 BetrVG und § 15 Abs. 5 Nr. 2 WO sind nicht verfassungswidrig. Die in § <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/15.html" target="_blank" title="&sect; 15 BetrVG: Zusammensetzung nach Besch&auml;ftigungsarten und Geschlechter">15</a> Abs. 2 BetrVG getroffene Anordnung, dass das im Betrieb vertretene Minderheitsgeschlecht entsprechend seinem zahlenmäßigen Verhältnis im Betriebsrat vertreten sein muss, <span id="more-13"></span>und der in § 15 Abs. 5 Nr. 2 WO vorgesehene Listensprung verstoßen weder gegen den nach Art. <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/3.html" target="_blank">3</a> Abs. 1 GG bestehenden Grundsatz der Gleichheit der Wahl, noch wird dadurch in unzulässiger Weise in die durch Art. <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/9.html" target="_blank">9</a> Abs. 3 GG gewährleistete Tarifautonomie eingegriffen. Das hat der Siebte Senat des Bundesarbeitsgerichts in einem Wahlanfechtungsverfahren entschieden.</p>
<p align="justify">&nbsp;</p>
<p align="justify">Bei der angefochtenen Betriebsratswahl in einem Nachfolgeunternehmen der Deutschen Post entfielen auf Frauen als Geschlecht in der Minderheit drei von neun Betriebsratssitzen. Um diese Sitze konkurrierte die Vorschlagsliste der Gewerkschaft ver.di mit der Vorschlagsliste der Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM). Bei Anwendung des d&#8217;Hondt&#8217;schen Höchstzahlverfahrens entfielen auf die Liste ver.di sieben Betriebsratssitze, auf die Liste DPVKOM zwei Sitze. Da auf der Liste DPVKOM keine Frauen kandidiert hatten, wurde einer der beiden auf die DPVKOM-Liste entfallenden Sitze der Liste ver.di zugeschlagen, so dass eine weitere Frau Betriebsratsmitglied wurde. Dagegen wandte sich die DPVKOM und verlangte die Berichtigung des Wahlergebnisses. Das Arbeitsgericht hat die Anträge zurückgewiesen. Das Landesarbeitsgericht hat ihnen im Wesentlichen entsprochen. Die Rechtsbeschwerde des Betriebsrats und eines Betriebsratsmitglieds hatte vor dem Siebten Senat des Bundesarbeitsgerichts Erfolg. Ein Anspruch der DPVKOM auf Berichtigung des Wahlergebnisses besteht nicht, da dieses unter Zugrundelegung der wirksamen Regelungen in § <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/15.html" target="_blank" title="&sect; 15 BetrVG: Zusammensetzung nach Besch&auml;ftigungsarten und Geschlechter">15</a> Abs. 2 BetrVG, § 15 Abs. 5 Nr. 2 WO zutreffend ermittelt wurde.</p>
<p align="justify">&nbsp;</p>
<p align="justify">Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 16. März 2005 &#8211; <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=7 ABR 40/04" target="_blank" title="BAG, 16.03.2005 - 7 ABR 40/04">7 ABR 40/04</a> -<br />
Vorinstanz: Landesarbeitsgericht Köln, Beschluss vom 31. März 2004 &#8211; <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=3 TaBV 12/03" target="_blank" title="LAG K&ouml;ln, 31.03.2004 - 3 TaBV 12/03">3 TaBV 12/03</a> -</p>
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