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	<title>meyFA Arbeitsrecht &#187; Androhung</title>
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	<description>Arbeitsrechtsinformationen der Kanzlei Dr. Meyer Fachanwälte</description>
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		<title>Auch ohne Kündigung Rechtsschutz</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Sep 2007 15:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Soko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Androhung]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsschutzversicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das OLG Saarbrücken hat mit Urteil vom 19.7.2006 &#8211; 5 U 719/05-107, veröffentlicht in ArbRB 2007, Seite 36, die Rechtsposition des Arbeitnehmers erheblich verstärkt und bestätigt, dass schon das Androhen einer Kündigung einen Versicherungsfall darstellen kann.
&#160;
Der Fall:
&#160;

      Der Arbeitnehmer verlangte von seiner Rechtschutzversicherung die Erstattung von Rechtsanwaltskosten aus Anlass einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Das OLG Saarbrücken hat mit Urteil vom 19.7.2006 &#8211; <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=5 U 719/05" target="_blank" title="OLG Saarbr&uuml;cken, 19.07.2006 - 5 U 719/05">5 U 719/05</a>-107, veröffentlicht in ArbRB 2007, Seite 36, die Rechtsposition des Arbeitnehmers erheblich verstärkt und bestätigt, dass schon das Androhen einer Kündigung einen Versicherungsfall darstellen kann.<span id="more-16"></span></p>
<p align="justify">&nbsp;</p>
<p align="justify">Der Fall:</p>
<p align="justify">&nbsp;</p>
<blockquote>
<p align="justify">      Der Arbeitnehmer verlangte von seiner Rechtschutzversicherung die Erstattung von Rechtsanwaltskosten aus Anlass einer vom Arbeit­geber angestrengten Auflösung des Arbeitsverhältnisses. Dem Arbeitnehmer war mitgeteilt worden, dass sein Ar­beitsplatz ersatzlos gestrichen werde, gleichzeitig wurde ein Entwurf eines Aufhebungsvertrages vorgelegt, der vom Arbeitnehmer nicht unterzeichnet wurde. Der Ar­beitnehmer schaltete seinen Rechtsanwalt ein, der die Verhandlungen bis zum Abschluss eines Aufhebungsver­trages (mit geänderten Bedingungen) führte. In der Prä­ambel des Aufhebungsvertrages war enthalten, dass die Beendigung aus betriebsbedingten Gründen wegen Personalabbau notwendig war und deshalb der Arbeitsplatz des Klägers entfallen ist.</p>
</blockquote>
<p align="justify">&nbsp;</p>
<p align="justify">Das Urteil:</p>
<p align="justify">&nbsp;</p>
<blockquote>
<p align="justify">      Teilt der Arbeitgeber unter Vorlage eines Auf­hebungsvertragsentwurfes mit, dass er das Ar­beitsverhältnis in jedem Fall beenden will, hat die Rechtsschutzversicherung des Arbeitnehmers alle durch die Verhandlung eines Aufhebungsvertra­ges entstehenden Rechtsanwaltsgebühren zu tra­gen.</p>
</blockquote>
<p align="justify">&nbsp;</p>
<p align="justify">Die Konsequenz:</p>
<p align="justify">&nbsp;</p>
<p align="justify">      Lassen Sie bei Aufhebungsvertragsver­handlungen stets überprüfen, ob nicht ein Versicherungs­fall vorliegt, so dass Verhandlungen von der Rechtsschutzversicherung abzudecken sind.</p>
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